Verkehrsknoten Leipzig. Andre Marks
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Art.Nr.: 902-472Details zum Inhalt:
Die sächsische Verkehrsmetropole Leipzig ist nicht nur Ausgangspunkt der ältesten deutschen Ferneisenbahn, sondern auch bedeutender Linien nach Thüringen, Südsachsen, Halle/Magdeburg, Berlin sowie in kleinere Orte im Umfeld der Messestadt. Leipzig kann aber auch eine interessante Geschichte als Straßenbahn- und Hafenstadt vorweisen. Im Verkehrsknoten Leipzig stellen wir aber auch den benachbarten Flughafen vor.Rezensionen:
"(...) man nimmt ihn gern immer wieder zur Hand, denn eine geschmackvolle Bildzusammenstellung und gepflegte Ausstattung kommen dem sehr entgegen. Auch der Preis stimmt." Lokrundschau September/Oktober 2009
EK-Verlag, 112 Seiten, 248 SW-Fotos, 11 Karten/Repros, Format 30 x 21 cm.
Bewertungen
| Attraktives Bilderbuch zur Leipziger Verkehrsgeschichte , 2011-07-05 09:49:23 |
| Auf über 100 Seiten spannt das im Festeinband ruhende Buch einen weiten Bogen von den Anfängen des Eisenbahnzeitalters in Leipzig bis in die 1980er-Jahre. Berücksichtigt werden dabei u. a. die frühen Bahnen und deren Bahnhöfe im Stadtgebiet, natürlich der imposante Leipziger Hauptbahnhof, die Nachkriegszeit, der S-Bahn-Verkehr und sogar die Binnenschifffahrtspläne, aber auch der Luftverkehr, die Parkeisenbahn und natürlich die Leipziger Straßenbahn mit ihrem vielseitigen Wagenpark. Die vielen historischen Schwarz-Weiß-Fotos mit ihren informativen Begleittexten spiegeln eine vergangene Zeit und die spannende Geschichte der Messestadt wider und geben einen Eindruck in die Entwicklung der Verkehrstechnik in dieser Zeit. Nahezu jede einzelne Aufnahme gewährt einen tiefen Einblick in ihre Entstehungszeit, und selbst nach mehrmaligem Anschauen können neue Details erkannt werden. Drei kleine Korrekturanmerkungen zum ansonsten überaus empfehlenswerten Buch seien erlaubt: 1. So erwähnt die Bildunterschrift auf Seite 2 den „Stadtbezirk Leipzig-Eutritzsch“. Allerdings ist Eutritzsch ein Leipziger Stadtteil wie Gohlis, Sellerhausen oder Plagwitz, also ehemals selbstständige Gemeinden, die vor langer Zeit von der stetig wachsenden Stadt eingemeindet wurden. Stadtbezirke hießen zu DDR-Zeiten Mitte, Nord usw.; Eutritzsch zählte zum Stadtbezirk Leipzig-Nord. 2. Eine zweite Korrekturanmerkung betrifft das Bild auf Seite 18 links oben: Der Autor schreibt in der dazugehörigen Bildunterschrift „Nur eine Luftaufnahme läßt die Ausmaße des Leipziger Hauptbahnhofs erkennen. Bemerkenswert sind auf dessen Vorplatz die gepflegten Anlagen der Straßenbahn.“ Nun handelt es sich jedoch bei den „gepflegten Anlagen“ um eine ins Foto hineinretuschierte Schwarz-Weiß-Zeichnung einschließlich zu groß geratener Vordächer über den Haupteingängen von Ost- und Westhalle, die ausgesprochen gelungen im Foto eingebunden wurde. 3. Das Buch wurde 2009 herausgegeben, drei Jahre nach Inkrafttreten der neuen deutschen Rechtschreibung. Und obgleich ein Verlag auch Veränderungen und Entwicklungen unserer Muttersprache beachten sollte, fanden die alten Schreibweisen ihren Weg in dieses ansonsten sehr empfehlenswerte und überaus gelungene Werk, zu dessen Erwerb nur geraten werden kann. |
| Geschrieben von: Andreas S. H. |





















