Auf den Spuren der alten Westsachsenmagistrale. Siegfried Bergelt
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Art.Nr.: 902-061Details zum Inhalt:
Bereits im Jahre 1858 hatte die erzgebirgische Industriestadt Aue mit Eröffnung der Linie Zwickau - Schwarzenberg Eisenbahnanschluss bekommen. Die Orte im oberen Tal der Zwickauer Mulde und der Zwönitz waren jedoch nur mit Pferdefuhrwerken zu erreichen. So wurde nach beharrlichem Ringen der Anliegergemeinden schließlich im Jahre 1872 der Bau einer eingleisigen Bahn von Chemnitz über Zwönitz nach Aue und weiter nach Adorf beschlossen. Die Konzession für Bau und Betrieb erhielt am 2. Juli 1872 die Chemnitz-Aue-Adorfer Eisenbahngesellschaft. Die Eröffnung der Gesamtlinie erfolgte am 15. November 1875. Wegen finanzieller Schwierigkeiten bot die Gesellschaft die Strecke dem sächsischen Staat zum Kauf an, welcher diese seit 1876 als Staatseisenbahn betrieb.Ein schwerer Einschnitt in die Linienführung war der Bau der Trinkwassertalsperre Eibenstock in den 1970er-Jahren. Damit wurde der Reiseverkehr zwischen Blauenthal und Muldenberg unterbrochen, was eine merkliche Verringerung des Verkehrsaufkommens auf diesem Abschnitt mit sich brachte. Als Folgeerscheinung der politischen Wende endete der Fahrbetrieb in den 1990ern gänzlich. Unter Regie der am DB Regionetz Erzgebirgsbahn ist dem Abschnitt Chemnitz - Aus eine weitere Perspektive gegeben. Im Jahre 2003 wurde mit einer umfassenden Rekonstruktion und Sanierung der Strecke begonnen.
Inhalt:
Vorwort (S. 5)
Geschichtliche Entwicklung (S. 6-43): Erste Bemühungen, Die Vorbereitungen, Endlich Gründung eines Eisenbahnkomitees, Erneut musste der Staat eingreifen, Die Chemnitz-Aue-Adorfer Eisenbahngesellschaft, Der Baubeginn, Streckeneröffnungen, Bahnbetrieb zur Anfangszeit, Der Gesellschaft droht Zahlungsunfähigkeit, Unter Verwaltung der Königlich Sächsischen Staats-Eisenbahnen, Der Bahnbetrieb zum Beginn der Staatsbahnzeit, Hauptbahn oder Nebenbahn, Der neue Bahnhof Muldenberg, Verbindungen nach Böhmen, Erweiterungen werden notwendig, Technische Verbesserungen setzen sich durch, Die Eisenbahn - das Verkehrsmittel auf hohem Niveau, Die Zeit während des ersten Weltkrieges und danach, Konkurrent Kraftverkehr, Nationalsozialismus und zweiter Weltkrieg, Die Neuorientierung nach dem zweiten Weltkrieg, Ende des Grenzverkehrs und der Zweigleisigkeit, Die Zeit des Wismutbergbaues, Rückgang des Bergbaues - Normalisierung der Lage, Wieder eine Nebenbahn, 1975 - das hundertjährige Jubiläum, Die 1980er Jahre, Die Deutsche Reichsbahn und die Werbung, Die politische Wende, Die Vogtlandbahn, Alte Grenzen werden wieder überschritten, Der Abschnitt Chemnitz - Aue heute
Fahrzeugeinsatz (S. 44-49)
Unfälle und Betriebsstörungen auf der Strecke Chemnitz - Aue - Adorf (S. 50-53)
Verbrauchte Gelder und Materialien beim Bau und Daten der Strecke Chemnitz - Aue - Adorf (S. 54-55)
Stationen (S. 56-57)
Die Ortschaften und die Bahnstationen (S. 58-83): Chemnitz Hauptbahnhof, Chemnitz Süd, Chmenitz-Reichenhain, Chemnitz-Erfenschlag, Einsiedel-Gymnasium, Einsiedel, Dittersdorf, Kemtau, Burkhardtsdorf, Meinersdorf, Thalheim, Dorfchemnitz, Niederzwönitz, Zwönitz, Lößnitz, Aue, Bockau, Blauenthal, Wolfsgrün, Eibenstock, Schönheide Ost, Schönheide Süd, Morgenröthe-Rautenkranz, Tannenbergsthal, Hammerbrücke, Muldenberg, Muldenberg Floßplatz, Schöneck, Schöneck Ferienpark, Zwotental, Gunzen, Siebenbrunn, Adorf, Der vogtländische Eisenbahnverein Adorf e. V.
Nicht ausgeführte Eisenbahn-Projekte (S. 84-85)
Der Krieg schlägt zu (S. 86)
Das Reichsbahnamt Aue (S. 87)
Der Berufsverkehr im Jahre 1852 (S. 88)
Eine Reise von Karl-Marx-Stadt nach Adorf im Jahre 1968 (S. 89-95)
Die Lößnitzer Serpentinen und der Untere Bahnhof (S. 96-98)
Die Steilstrecke Eibenstock (S. 99-102)
Die Betriebszeitung berichtet über das Eisenbahnjubiläum (S. 103-104)
Der Güterverkehr am Beispiel Bahnhof Zwönitz (S. 105-108)
Am 16. Dezember 1996 fuhr der letzte Güterzug nach Thalheim (S. 109-110)
Die Sanierung (S. 111-113)
Die Bahnanlagen von Aue im Wandel der Zeit (S. 114-116)
Die Wölfe sind los (S. 117)
Die Federspannschraube (S. 118)
Die Schwarzfahrt (S. 119-121)
Die Interessengemeinschaft Zwönitztalbahn (S. 122-127)
Quellenverzeichnis (S. 128)
Bildverlag Thomas Böttger 2004, 128 Seiten, zahlreiche Farb- & SW-Abbildungen (historische und aktuelle Fotos), Gleispläne, Hardcover, gebunden, Format 28,5 x 22,5 cm.





















